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Dr. Florian Penner:

Mentor für Berufseinsteiger

Dr. Florian Penner

Foto: Alois Müller

„Noten allein machen keinen guten Apotheker aus. Soziale Kompetenz ist das A und O“

„Wenn Sie noch nicht wissen, welchen Karriereweg Sie einschlagen möchten, sind Sie bei mir genau richtig. Ich bespreche mit Ihnen gern die Vor- und Nachteile einer Karriere in einer öffentlichen Apotheke oder in der Pharmaindustrie.

Während meiner beruflichen Laufbahn habe ich viel ausprobiert und Erfahrungen in den unterschiedlichsten Bereichen der Pharmazie gesammelt. Da ich zunächst in die Industrie wollte, promovierte ich in der pharmazeutischen Chemie. Mit einer Promotion hat man in der Pharmaindustrie einfach die besseren Karrierechancen.

Aus privaten Gründen zog es mich nach Ostfriesland, wo ich zunächst an einer PTA-Schule unterrichtete und in einer Apotheke aushalf. Die Beratung der Patienten machte mir damals bis heute außerordentliche Freude, denn hier kann ich mein Fachwissen direkt anwenden. Für die individuelle Unterstützung bei der Medikamententherapie zeigen sich meine Patienten sehr dankbar. Es war ein richtiger Aha-Effekt, den ich damals in den Gesprächen mit den Patienten erlebte.

Wie abwechslungsreich die Arbeit in der öffentlichen Apotheke ist, möchte ich deshalb Berufseinsteigern nahebringen. Ich bin auch in der Berufspolitik engagiert. Hier gibt es immer Ansatzpunkte, über das ein oder andere Thema zu diskutieren. Ich freue mich auf Ihre Mails!“

Kontakt
Löwen-Apotheke
Zwischen beiden Sielen 36
26721 Emden
fpenner(at)loewen-apo.de
www.loewen-apo.de

Meine pharmazeutische Vita

  • Fachapotheker für pharmazeutische Analytik
  • Apotheker für Gesundheitsberatung
  • Mitglied der Kammerversammlung der Apothekerkammer Niedersachsen
  • Mitglied im Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit der Apothekerkammer Niedersachsen
  • Mitglied der Delegiertenversammlung des Landesapothekerverbandes Niedersachsen
  • stellvertretender Bezirksvorsitzender im Bezirk Emden/Leer des Landesapothekerverbandes Niedersachsen
  • Geschäftsführer der Apothekenkooperation NOWA (Nordwest Apotheken)
  • 2014 Inhaber und Leiter der Löwen-Apotheke Emden
  • 1996 Gründung der Quade-Foelke-Apotheke in Strackholt
  • 1994 Promotion in der pharmazeutischen Chemie
  • 1992 bis 1995 Lehrkraft an der PTA-Schule Leer
  • 1988 Approbation als Apotheker
  • Pharmaziestudium an der Technischen Universität Braunschweig
  • verheiratet, drei erwachsene Kinder

Dr. Florian Penner in der Löwen-Apotheke in Emden

Foto: Alois Müller

Die Löwen-Apotheke

  • 24 Mitarbeiter; davon fünf Apotheker
    acht Pharmazeutisch-technische Assistenten (PTA) und
    sechs Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA)
  • Abgabe von rund 120 Rezepturarzneimitteln pro Monat
  • Betreuung von 90 Patienten im Methadonprogramm
  • gegründet im Jahr 1598

„Gute Noten machen keinen Apotheker aus“

Florian Penner hätte zu Beginn seines Pharmaziestudiums nie damit gerechnet, dass das Studium so zeitintensiv ist. „Meine Freunde und Mitbewohner, die andere Fächer studierten, konnten mehr feiern und schliefen morgens noch, wenn ich aus dem Haus ging. Und sie waren längst zu Hause, wenn ich wieder heimkam.“

Unterstützung bei der Karriere in der öffentlichen Apotheke

Gerade zu Beginn des Grundstudiums, das einen deutlichen Theorieschwerpunkt hat, kommen viele Fragen und manchmal sogar Zweifel auf. Doch bevor es zum großen Uni-Frust kommt, will Penner die Studierenden mit seinem Mentoring unterstützen. Mit Wissen und Tipps aus der Praxis will er auf ihre Bedürfnisse  eingehen und auf diese Weise den Weg zum Arbeitsplatz „öffentliche Apotheke“ ebnen.

Dr. Penner beim Wechselwirkungscheck

Foto: Alois Müller

Richtig Blutdruck messen in der Apotheke

Foto: Alois Müller

Sich mit Beratung für die Gesundheit des Patienten einsetzen

„Wir beraten chronisch Kranke bei der Selbstmedikation, aber geben auch mal einer Mutter Einnahmetipps, wenn der Nachwuchs den bitteren Hustensaft nicht einnehmen will.“ Die Inhalte im Studium sind oft sehr theorielastig, doch wenn man auf die Patienten eingeht und ihre Bedürfnisse ernst nimmt, können Apotheker viel Wissen aus dem Studium einbringen. Gerade wenn es um unerwünschte Arzneimittelwirkungen geht, kann man sich direkt in der Apotheke vor Ort mit einer Beratung für die Gesundheit der Patienten einsetzen.

Florian Penner war mit seinem Studium sehr zufrieden und würde den Weg in die öffentliche Apotheke wieder wählen. Eines würde er jedoch verändern: die Vergabe der Studienplätze über den Numerus Clausus. „Noten allein machen meiner Meinung nach keinen guten Apotheker aus. Es kommt vielmehr auf die soziale Kompetenz an.“

Sich mit Beratung für die Gesundheit des Patienten einsetzen

„Wir beraten chronisch Kranke bei der Selbstmedikation, aber geben auch mal einer Mutter Einnahmetipps, wenn der Nachwuchs den bitteren Hustensaft nicht einnehmen will.“ Die Inhalte im Studium sind oft sehr theorielastig, doch wenn man auf die Patienten eingeht und ihre Bedürfnisse ernst nimmt, können Apotheker viel Wissen aus dem Studium einbringen. Gerade wenn es um unerwünschte Arzneimittelwirkungen geht, kann man sich direkt in der Apotheke vor Ort mit einer Beratung für die Gesundheit der Patienten einsetzen.

Florian Penner war mit seinem Studium sehr zufrieden und würde den Weg in die öffentliche Apotheke wieder wählen. Eines würde er jedoch verändern: die Vergabe der Studienplätze über den Numerus Clausus. „Noten allein machen meiner Meinung nach keinen guten Apotheker aus. Es kommt vielmehr auf die soziale Kompetenz an“.

Richtig Blutdruck messen in der Apotheke

Foto: Alois Müller